Fabio Sartori wurde in Treviso geboren und beendete sein Gesangsstudium am Konservatorium Benedetto Marcello in Venedig und vervollständigte es bei Leone Magiera. Dank seiner eleganten Stimme wird Fabio Sartori als Opernsänger und Liedinterpret international gefeiert. An vielen Orten sang er die »Petite Messe solennelle« von Rossini und die »Messa da Requiem« von Verdi. 2007 war er u. a. in »Nabucco« (Aufnahme von Unitel) und in »La bohème« in der Arena von Verona zu erleben, darüber hinaus in »La rondine« beim Puccini Festival in Torre del Lago sowie in »Macbeth« und »Don Carlo« an der Wiener Staatsoper. 2008 übernahm Fabio Sartori in der Arena di Verona die Hauptrolle in »Oberto« und darauf den Foresto in »Attila«. Die Höhepunkte seiner bisherigen Karriere sind Aufführungen von »I lombardi alla prima crociata« im Teatro San Carlo in Neapel sowie »Don Carlo«, dirigiert von Zubin Mehta, anlässlich der Eröffnung des Opernhauses in Oslo. In der Spielzeit 2008/09 kehrte er mit »La bohème« und »I due Foscari« an die Mailänder Scala zurück, sang Verdis »Messa da Requiem« in Brüssel, in der neuen Produktion von »Simon Boccanegra« am Zürcher Opernhaus, in »Don Carlo«, »Macbeth« und »La bohème« an der Wiener Staatsoper, in »Tosca« und »I masnadieri« in Las Palmas sowie in »La battaglia di Legnano« am Gran Teatro Liceu in Barcelona.
Fabio Sartori wurde hoch gelobt für seine Darstellung des Gaston in »Jerusalem « sowie für seine Auftritte in »Madama Butterfly«, »La bohème« in Genua und »Lucia di Lammermoor« in Rom und am Teatro Massimo di Palermo (zusammen mit Mariella Devia). Er sang auch in einer Neuproduktion des »Rigoletto« an der Opéra National de Paris, in »I masnadieri« in Bologna und debütierte erfolgreich als Tebaldo an der Lyric Opera of Chicago in Bellinis »I Capuleti e I Montecchi«. Höhepunkte seiner letzten Engagements waren »La bohème« an der Wiener Staatsoper, der Gabriele Adorno in »Simon Boccanegra« am selben Haus, »Madama Butterfly« in Oviedo und Wien sowie das »Requiem« von Verdi und »Lucia di Lammermoor « am Opernhaus Zürich, wo er auch mit großem Erfolg in der Rolle des Nemorino in »L’elisir d’amore« debütierte.
1999 sang Fabio Sartori in »La bohème« in Bologna unter der musikalischen Leitung von Daniele Gatti, in »Lucia di Lammermoor« in Triest, dirigiert von Daniel Oren, in »Attila« (Foresto) in Parma und Genua, in »Oberto« in Macerata unter dem Dirigat von Daniele Callegari und in »Simon Boccanegra« in Berlin unter der Leitung von Claudio Abbado. Des Weiteren war er als Don Carlo in Donizettis »Linda di Chamounix« an der Wiener Staatsoper, in »Simon Boccanegra« in Salzburg und Venedig sowie in »Macbeth« in Macerata zu erleben.
Bei der Spielzeiteröffnung 1997/98 interpretierte er am Teatro alla Scala die Rolle des Macduff in »Macbeth« unter der Leitung von Riccardo Muti, später kehrte er, ebenfalls unter Muti, für Verdis »Messa da Requiem« nach Mailand zurück. 1998 debütierte er in Bologna als Gabriele Adorno in »Simon Boccanegra«, dirigiert von Daniele Gatti, sowie in Bologna und Parma in der Titelpartie von »Don Carlo«, dirigiert von Eliahu Inbal. Er sang den Percy in »Anna Bolena« am Teatro Communale di Bologna und debütierte beim Rossini Opera Festival in Pesaro mit Rossinis »L’occasione fa il ladro« und »All’idea di quel metallo«. Darauf folgten »Madama Butterfly« sowohl am Teatro Communale di Firenze als auch am Teatro Verdi in Triest, die Partie des Carlo in »Linda di Chamounix« am Teatro Comunale di Bologna, der Edgardo in »Lucia di Lammermoor« am Teatro La Fenice in Venedig und am Teatro Rendano in Cosenza.
Nach seinem Debüt als Aufide in Rossinis »Moªse et Pharaon« kehrte Fabio Sartori nach Venedig zurück, um während der Spielzeit 1995/96 zum ersten Mal den Rodolfo in »La bohème« zu interpretieren.