Der Bassbariton Marcos Fink, in Buenos Aires in einer slowenischen Familie geboren, studierte Gesang bei Ivan Ivanov und Victor Srugo. Er nahm an Meisterkursen von Philippe Huttenlocher und Wolfgang Schöne teil und vervollständigte seine Ausbildung bei Heather Harper und Robert Sutherland in London. Seine ersten Erfolge als Solist feierte er bei Konzerten der Bach-Akademie Buenos Aires. Als Mitglied des Salzburger Landestheaters sang er bereits die Titelpartie in Mozarts »Le nozze di Figaro« und andere Mozart-Rollen wie den Leporello in »Don Giovanni«. Gastspiele führten ihn an Opernhäuser wie Basel, Frankfurt, Bordeaux und an die Opéra Comique in Paris, wo er unter anderem in Opern von Rossini, Mozart, Donizetti und Richard Strauss sang. Als international gefragter Konzertsänger trat Marcos Fink unter Dirigenten wie Leopold Hager, Michel Corboz, Martin Haselböck und René Jacobs auf. Auch als Liedsänger besitzt er internationales Renommé. Er erhielt den Preis Orphee D‘Or von der Académie du Disque Lyrique für Schuberts »Winterreise«. Seine Vielseitigkeit findet sich im Repertoire seiner CD-Aufnahmen wieder. Zuletzt erschienen die gemeinsam mit seiner Schwester Bernarda Fink aufgenommenen Cantiones Argentinas bei harmonia mundi France. In der Kategorie Best Classical Vocal Performance wurde er 2006 für einen Grammy nominiert.