Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild
Kostüme
Licht
Video
Chöre
Choreographie
Dramaturgie
Katharina Winkler
Candide
Pangloss | Martin | Señor II
Maximilian | Inquisitor II | Judge II | Captain | (Maximilian as Jesuit) | Hermann Augustus
Cunegonde
Paquette
The Old Lady
Governor | Señor I | Vanderdendur | Sultan Achmet | Crook
Inquisitor I | Judge I | Charles Edward
Inquisitor III | Judge III | Tsar Ivan
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
| Staatsoper im Schiller Theater | ||
| 01 Nov 2011 | | 19.30 Uhr | |
| Staatsoper im Schiller Theater | ||
| 04 Nov 2011 | | 19.30 Uhr | |
| Staatsoper im Schiller Theater | ||
| 06 Nov 2011 | | 18.00 Uhr | |
| Staatsoper im Schiller Theater | ||
| 08 Nov 2011 | | 19.30 Uhr | |
| Staatsoper im Schiller Theater | ||
| 11 Nov 2011 | | 19.30 Uhr | |
| Staatsoper im Schiller Theater | ||
| 13 Nov 2011 | | 15.00 Uhr | |
| Staatsoper im Schiller Theater | ||
| 15 Nov 2011 | | 19.30 Uhr | > zum letzten Mal in dieser Spielzeit |
Spieldauer ca. 2:30 h | inklusive 1 Pause
CANDIDE
Musik von Leonard Bernstein
Eine »Comic Operetta« in 2 Akten
1993 Concert Version
Texte von Richard Wilbur
(mit zusätzlichen Texten von Stephen Sondheim, John LaTouche, Dorothy Parker, Lillian Hellman und Leonard Bernstein)
Texte der Concert Narration von Leonard Bernstein und John Wells, nach der Satire von Voltaire und dem Buch von Hugh Wheeler; editiert und ergänzt von Erik Haagensen
Orchestrierung von Leonard Bernstein und Hershy Kay
zusätzliche Orchestrierungen/musical continuity von John Mauceri
Musik von Leonard Bernstein
Eine »Comic Operetta« in 2 Akten
1993 Concert Version
Texte von Richard Wilbur
(mit zusätzlichen Texten von Stephen Sondheim, John LaTouche, Dorothy Parker, Lillian Hellman und Leonard Bernstein)
Texte der Concert Narration von Leonard Bernstein und John Wells, nach der Satire von Voltaire und dem Buch von Hugh Wheeler; editiert und ergänzt von Erik Haagensen
Orchestrierung von Leonard Bernstein und Hershy Kay
zusätzliche Orchestrierungen/musical continuity von John Mauceri
»Der Geist des großen Weltumarmers Leonard Bernstein wird bewegend lebendig. Eine der schönsten Inszenierungen der vergangenen Jahre überhaupt«. (Der Tagesspiegel)
Candide, der unbedarfte Held, befindet sich auf Irrfahrten durch die Welt auf der verzweifelten Suche nach seiner Geliebten. Doch Schlechtigkeit und menschliche Abgründe begegnen ihm statt der »Besten aller Welten« stets aufs Neue.
Leonard Bernstein nahm sich Voltaires philosophisch-satirischen Roman CANDIDE – ein grelles Gemisch aus Abenteuergeschichte, Märchen und Zeitkritik – zur Quelle seiner “Comic Operetta in Two Acts”. Das Buch war 1759 erschienen, vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von Lissabon und mitten im Siebenjährigen Krieg – in einer Zeit, die genügend Anlass bot, Leibniz‘ schöne Theodizee von der gottgewollten Zweckmäßigkeit dieser „besten aller Welten“ kritisch in Frage zu stellen und spitzzüngig zu kommentieren. Der Roman wurde schließlich verboten, auf den Index gesetzt und öffentlich verbrannt.
Die schonungslose Attacke auf den Optimismus beflügelte Bernstein zu seiner schillerndsten Komposition für das Musiktheater. Er selbst nannte CANDIDE eine Liebeserklärung an die europäische Musik. In seiner Partitur klingen demnach durchweg europäische Tanzformen wie Gavotte, Mazurka, Polka oder Walzer an – und die Konventionen der europäischen Oper werden auf liebenswürdige Weise ihrem musikalischen Gestus nach zitiert und karikiert: Wenn die Liebenden in dem surrealistischen Duett »You were dead, you know?« wiedervereint sind, trillern sie in Terzen und Sexten in bester Belcanto-Manier, ganz im Stile Bellinis oder Donizettis.
Die Inszenierung und die Kostüme zu »Candide« gestalteten Vincent Boussard und der weltberühmte Designer Christian Lacroix, die bereits bei der Produktion zu Händels »Agrippina« ein hervorragendes Team gebildet haben.
Candide, der unbedarfte Held, befindet sich auf Irrfahrten durch die Welt auf der verzweifelten Suche nach seiner Geliebten. Doch Schlechtigkeit und menschliche Abgründe begegnen ihm statt der »Besten aller Welten« stets aufs Neue.
Leonard Bernstein nahm sich Voltaires philosophisch-satirischen Roman CANDIDE – ein grelles Gemisch aus Abenteuergeschichte, Märchen und Zeitkritik – zur Quelle seiner “Comic Operetta in Two Acts”. Das Buch war 1759 erschienen, vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von Lissabon und mitten im Siebenjährigen Krieg – in einer Zeit, die genügend Anlass bot, Leibniz‘ schöne Theodizee von der gottgewollten Zweckmäßigkeit dieser „besten aller Welten“ kritisch in Frage zu stellen und spitzzüngig zu kommentieren. Der Roman wurde schließlich verboten, auf den Index gesetzt und öffentlich verbrannt.
Die schonungslose Attacke auf den Optimismus beflügelte Bernstein zu seiner schillerndsten Komposition für das Musiktheater. Er selbst nannte CANDIDE eine Liebeserklärung an die europäische Musik. In seiner Partitur klingen demnach durchweg europäische Tanzformen wie Gavotte, Mazurka, Polka oder Walzer an – und die Konventionen der europäischen Oper werden auf liebenswürdige Weise ihrem musikalischen Gestus nach zitiert und karikiert: Wenn die Liebenden in dem surrealistischen Duett »You were dead, you know?« wiedervereint sind, trillern sie in Terzen und Sexten in bester Belcanto-Manier, ganz im Stile Bellinis oder Donizettis.
Die Inszenierung und die Kostüme zu »Candide« gestalteten Vincent Boussard und der weltberühmte Designer Christian Lacroix, die bereits bei der Produktion zu Händels »Agrippina« ein hervorragendes Team gebildet haben.



